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Leuchtendes Mittelalter III

Das Goldene Zietalter der Burgundischen Buchmalerei 1430 - 1560

Ebenhard König

Leuchtendes Mittelalter III - Ebenhard König
Leuchtendes Mittelalter III achterflap
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Flaptekst

Inbegriff spätmittelalterlicher Kultur ist Burgund, jener Staat, der für wenig mehr als hundert Jahre zwischen dem französischen Königreich und dem Römischen Reich deutscher Nation aufblühte. Den Namen erhielt er von einem der französischen Kernlande; seine Herzöge bildeten die mächtigste Nebenlinie des Königshauses der Valois. Doch die politische Unabhängigkeit von Paris und der Krone leitete sich aus Besitztümern im deutschen Reich ab. Lehensmann zweier konkurrierender Mächte, mit Hoheit über das französische Herzogtum ebenso wie über die dem Kaiser unterworfene Freigrafschaft, war der Burgunder faktisch souverän.

Solange es der Herzog zudem noch verstand, seinen eigenen Staat, der schließlich von der Rhöne bis nach Friesland reichte, in Ordnung zu halten, war er den Nachbarn überlegen. In seinen Gebieten nämlich ballte sich wirtschaftliche Macht und Erfindungsgeist stärker als in den großen Ländern mit ihrer entschiedener agrarischen Struktur.

Natürliche Reichtümer, die hochentwickelten Handel mit aller Welt ermöglichten, bildeten die Grundlage burgundischer Prosperität: Der Wein aus dem Kernland Burgund, Viehzucht und Salz der Freigrafschaft, das Korn Flanderns und die Erzindustrie an der Maas waren die ökonomischen Pfeiler. Am stärksten blühte jedoch die Textilweberei, die von Arras bis Gent eine machtvolle Stadtkultur entfalten ließ. Doch die Wolle mußte man einführen. Wenigstens die Städte waren vom Frieden mit England abhängig; denn von dort erhielt man gegen das Getreide vom Kontinent Wolle für Tuch.

Aus dieser Notwendigkeit entspringt der Grundkonflikt burgundischer Politik: Dynastische Loyalität zur französischen Krone, die in Hundertjährigem Kriege mit England stand, und der wirtschaftliche Zwang, gerade mit dem Erzfeind, der den Valois das Erbrecht bestritt, Handel treiben zu müssen, bestimmen die Winkelzüge der Herzöge. Ihr Hof kultivierte wie kein anderes europäisches Fürstenhaus eine Etikette, die später ins spanische Hofzeremoniell eingehen sollte. Man sah sich als Vertreter einer Ritterschaft, die sich am Gideon der Bibel und am Jason der klassischen Sage orientierte. Die Burgun-derherzöge wollten als vornehmste unter den Fürsten Europas einen neuen Kreuzzug anführen, um Konstantinopel und das Heilige Land vom Türken zu befreien, und unter dem Zeichen des Goldenen Vlieses gründeten sie einen Ritterorden von beispielloser Pracht und Macht. Tatsächlich aber bewegte sich ihre Herrschaft in der ständigen Spannung zu jenen Kräften, die ihr Reich erst stark machten. Es brauchte die Tuchweber, um all die Prunkgewänder überhaupt erst zu weben; deren Wirtschaftskraft finanzierte die Schlagkraft des Heeres. Bürgerliche Innovation stand dem geradezu archaischen Anspruch des Herzogshauses gegenüber.

Specificaties

ISBNSKU 117002
TaalDuits
Aantal pagina's574
UitgeverijAntiquariat Heribert Tenschert
Publicatiedatum1991

Onderwerpen

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